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Transkript Wale – vom Land ins Wasser

Kennst du dieses Tier? Richtig! Das ist ein Blauwal. Er kann über 30 Meter lang werden und ist das größte Tier der Erde. Es gibt viele Walarten. Auch die Delfine gehören dazu. Häufig werden Wale auch Walfische genannt. Das ist aber nicht richtig. Wale sind nämlich keine Fische, sondern Säugetiere. Sie sind eng verwandt mit Paarfhufern wie Giraffen und Nilpferden. Kannst du dir das vorstellen?

Wale sind aus den an Land lebenden Säugetieren entstanden. Wie es dazu gekommen ist, möchte ich dir in diesem Film erklären. Ich werde dir auch erklären, welche Säugetiermerkmale Wale aufweisen und worin ihre Angepasstheit an das Leben im Wasser besteht.

Unterschiede Fisch und Säugetier

Wale sind keine Fische, sondern Säugetiere. Das weißt du nun schon. Worin unterscheiden sie sich aber von Fischen? Sie können lange tauchen, atmen aber über eine Lunge und nicht über Kiemen wie Fische. Wale müssen also regelmäßig auftauchen, um Luft zu holen. Außerdem sind Wale gleichwarm. Fische sind wechselwarm.

Während Fische Eier legen, aus denen ihre Nachkommen schlüpfen, gebären Wale lebend und säugen ihre Jungen, die auch Kälber genannt werden, mit Milch. Du siehst also, Wale sind eindeutig Säugetiere und keine Fische! Wie haben sich die Wale aber entwickelt? Das erkläre ich dir nun.

Entwicklung zum Wal

Säugetiere gibt es wahrscheinlich seit über 100 Millionen Jahren. Das belegen Fossilfunde. Durch Fossilfunde konnte auch belegt werden, dass es Wale bzw. Walvorfahren erst seit 40-50 Millionen Jahren gibt. Deshalb gehen Wissenschaftler davon aus, dass die Wale aus den an Land lebenden Säugetieren hervorgegangen sein könnten.

Die Entwicklung erfolgte in Form von Übergangsformen oder so genannten Brückentieren. Sie lief wahrscheinlich folgendermaßen ab: Bestimmte Landsäugetiere hielten sich an Ufern auf, um dort Tiere zu jagen, die zum Trinken kamen. Bekannt ist hier der Pakicetus, ein Vierbeiner, etwa so groß wie ein Wolf. Sein Skelett ähnelt dem der heute lebenden Paarhufer. Das sind z.B. Giraffen und Nilpferde.

Er jagte am und wahrscheinlich auch teilweise im Wasser. Der Nachfahre von Pakicetus heißt Ambulocetus und hielt sich bereits mehr im Wasser auf. Er jagte wahrscheinlich aus dem Wasser heraus trinkende Tiere. Wahrscheinlich ging er bereits im Wasser auf Beutefang. Das belegen seine Schwimmhäute, die ihn sich schnell im Wasser fortbewegen ließen. Sein Skelett lässt darauf schließen, dass er sich an Land nur noch robbend fortbewegen konnte.

Er war viel größer als Pakicetus, nämlich etwa 4 m lang. Ambulocetus wird auch als laufender Wal oder Urwal bezeichnet. Weitere Übergangsformen entwickelten immer kleinere Hinterbeine. Die Vorderbeine wurden Flossen immer ähnlicher. Sie lebten wahrscheinlich die meiste Zeit im Wasser. Sie bewegten sich mit Hilfe ihres Schwanzes fort, der einer Schwanzflosse, die bei heutigen Walen Fluke genannt wird, immer ähnlicher wurde.

Das für Säugetiere typische Fell wurde durch eine Fettschicht ersetzt und die Lebewesen erlangten die für das Leben im Wasser günstige Stromlinienform. So entwickelten sich Säugetiere, die ihr gesamtes Leben im Wasser verbrachten.

Ein durch Fossilfunde bekannter sehr früher Wal, der sein Leben auf offener See verbrachte, war Dorudon. Er wurde ca. 5 m lang und ähnelt den heute lebenden Delfinen. Die beschriebene Entwicklung ging aber nur sehr langsam vor sich. Du weißt sicher schon, dass neue Merkmale durch Mutationen, also kleine Veränderungen in der DNA, entstehen und oft nur sehr kleine Veränderungen darstellen. Der Weg vom Landleben zum Wasser hat etwa 10 Millionen Jahre gedauert.

An Land können Wale spätestens seit Dorudron nicht mehr überleben. Sie trocknen aus oder werden von ihrem eigenen Körpergewicht erdrückt. Sie können sich an Land nicht fortbewegen und ihre gut isolierende Speckschicht führt an Land schnell zu Überhitzung. Wale sind durch ihre Stromlinienform, die Flossen und die Fettschicht perfekt an das Leben im Wasser angepasste Säugetiere.

Zusammenfassung

In diesem Video hast du gelernt, dass Wale keine Fische sind, sondern Säugetiere. Du hast erfahren, was sie als Säugetiere auszeichnet und worin sie sich von Fischen unterscheiden. Weiterhin habe ich dir erklärt, wie Wale durch Übergangsformen wie Pakicetus und Ambulocetus aus den Landsäugetieren entstanden sind.

Du hast auch gelernt, dass Wale mit ihrer Fettschicht, den Flossen und der Stromlinienform perfekt an das Leben im Wasser angepasst sind.

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4 Kommentare
  1. Default

    lolig

    Von A C Kaiser, vor 8 Monaten
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    geil#super swag

    Von Serpiltozlu, vor 11 Monaten
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    Gutes video

    Von Istanbulreklame, vor mehr als einem Jahr
  4. Default

    Cool

    Von Eric290594, vor fast 2 Jahren