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Transkript Vergleich von Wirbeltierklassen - Skelett

Hallo! Die Hauskatze, der Grasfrosch, der Falke, des Krokodil und die Forelle - all diese Tiere verbindet, dass sie eine Wirbelsäule haben. Es sind Wirbeltiere. Aber dennoch gibt es in deren Skeletten auch Unterschiede. In diesem Video werden dir diese Unterschiede in den Skeletten der einzelnen Wirbeltierklassen erklärt.

Säugetier

Wir beginnen mit der Klasse, zu der auch der Mensch zählt: Die Säugetiere. Wie bei allen Wirbeltieren gibt die Wirbelsäule dem Säugetierkörper vor allem Halt und stützt ihn. Gleichzeitig schützt sie das empfindliche Rückenmark. Die einzelnen durch knorplige Zwischenwirbelscheiben verbundenen Wirbel, aus denen die Wirbelsäule aufgebaut ist, machen sie ganz besonders beweglich.

Alle Säugetiere - egal ob Maus oder Elefant - besitzen die gleiche Anzahl an Wirbeln, nämlich 24. Die vier Gliedmaßen dienen zum Laufen, Springen und Klettern - denke nur an blitzschnelle Katzen, springende Kängurus oder kletternde Affen. Ausnahmen sind dabei z.b. der Mensch, der nur auf zwei Beinen geht, Wale, die für die Fortbewegung im Wasser Flossen ausgebildet haben, und auch Fledermäuse, bei denen die Vordergliedmaßen zu Flügeln entwickelt sind.

Die inneren Organe werden vom Brustkorb geschützt, der aus einzelnen Rippen besteht. Der Schädelknochen, welcher aus einzelnen miteinander verwachsenen Plattenknochen besteht, schützt wiederum das empfindliche Gehirn.

Lurch

Zu den Lurchen zählen Frösche, Kröten, Salamander und Molche. Frösche und Kröten gehören zu den Froschlurchen und haben ein etwas anderes Skelett als Salamander und Molche, die zu den Schwanzlurchen gehören. Die Wirbelsäule der Froschlurche ist sehr kurz, dafür ist das Becken stark in die Länge gezogen. Die hinteren Gliedmaßen sind stark ausgebildet - die Zehen sind sehr lang.

Das ausgeprägte Becken und die kräftigen Hinterbeine erlauben es den Froschlurchen große Sprünge zu machen. Die langen Zehen bzw. die Schwimmhaut dazwischen erleichtert die Fortbewegung im Wasser.

Schwanzlurche besitzen einen Schwanz. Ihre Wirbelsäule ist lang und ihre Gliedmaßen kurz. Schwanzlurche bewegen sich vorwärts, indem sie ihre kräftige, flexible Wirbelsäule hin und her bewegen und zum richtigen Zeitpunkt ihre kurzen Beine heben oder senken. So entsteht die schlängelnde Fortbewegung der Schwanzlurche.

Weder Frosch- noch Schwanzlurche verfügen über einen ausgeprägten Brustkorb aus Rippen.

Vogel

Schauen wir uns nun die Vögel genauer an. Beim Skelett von Vögeln ist die Umbildung der Vordergliedmaßen zu Flügeln am augenscheinlichsten. Aber Flügel allein reichen zum Fliegen nicht aus. Es ist auch wichtig, dass das Gewicht so gering wie möglich gehalten wird.

Hätte ein Vogel markgefüllte Knochen wie z.b. Säugetiere, könnte er unmöglich abheben. Vogelknochen aber sind dünnwandig und hohl - man spricht von einer Leichtbauweise. Im Gegensatz zu den meisten anderen Wirbeltieren, ist die Wirbelsäule der Vögel relativ starr - zumindest im Brust- und Lendenwirbelbereich. Der Grund dafür ist, dass beim Schlagen mit den Flügeln große Kräfte entstehen. Nur eine starre Einheit von Brust- und Lendenwirbeln, Brustkorb und Beckenknochen kann diesen Kräften standhalten.

Reptil

Auf den ersten Blick ist das Skelett von Reptilien wie Aligator oder Krokodil denen von Schwanzlurchen sehr ähnlich. Die Wirbelsäule ist lang und beweglich. Die Vordergliedmaßen gehen vom Schultergürtel ab und die hinteren Gliedmaßen vom Beckengürtel. Im Gegensatz zu den Lurchen, deren Skelett hauptsächlich aus Knorpeln besteht, ist das Skelett der Reptilien aber fast gänzlich verknöchert.

An der Wirbelsäule treten Hals-, Brust-, Lenden-, Becken- und Schwanzteil stärker hervor als bei Lurchen. Der Schädel ist fest mit der Wirbelsäule verbunden und trägt meist stark ausgebildete Kieferknochen. Außerdem schützen Rippen die inneren Organe von Reptilien bei fast allen Vertretern auf der gesamten Länge zwischen Schultergürtel und Beckenknochen.

Fisch

So sieht das Skelett eines Fisches aus. Es gliedert sich in Schädelskelett, Wirbelsäule und Flossenskelett. Der Schädel schützt das Gehirn. Die Wirbelsäule ist äußerst biegsam und spielt auch bei Fischen eine große Rolle bei der Fortbewegung. Denn nur mit einer flexiblen Wirbelsäule können sich Fische mühelos durchs Wasser bewegen.

Die an der Wirbelsäule ansetzenden Rippen kennst du bestimmt. Sie heißen auch Gräten. Das Flossenskelett besteht aus den Flossenträgern sowie knöchernen Flossenstrahlen, die der Flosse Form und Halt geben.

Zusammenfassung

Obwohl alle Wirbeltiere über eine Wirbelsäule verfügen und im Grundaufbau gleich sind, ist das Skelett von Säugetieren, Lurchen, Vögeln, Reptilien und Fischen doch sehr verschieden. Es ist jeweils an den Lebensraum und die Lebensweise angepasst. Du siehst also: Das Skelett ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass der Falke fliegen, die Forelle schwimmen, der Grasfrosch springen und das Krokodil fest zubeißen können. Tschüss!

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