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Transkript Regenwurm – Fortbewegung und Atmung

Hallo, ich bin Sina! In diesem Video möchte ich euch die Lebensweise des Regenwurms erklären. Es wird um seine Fortbewegung und seine Atmung gehen. Damit du alles verstehen kannst, sollte dir der Bau des Regenwurms bereits bekannt sein. Ich beginne mit der Fortbewegung: Regenwürmer bewegen sich kriechend vorwärts. Dies tun sie mithilfe ihres Hautmuskelschlauchs. Der besteht aus der Haut (die ist hier blau dargestellt), einer darunter liegenden Schicht von Ringmuskeln (die sind hier rot gefärbt) und einer inneren Schicht von Längsmuskeln (die sind hier grün angemalt). Zusammen bilden sie den Hautmuskelschlauch. Der Regenwurm kriecht durch das abwechselnde Zusammenziehen der Ring- und Längsmuskulatur. Beim Zusammenziehen der Ringmuskeln wird der Regenwurm länger und dünner. Die Längsmuskulatur erschlafft, wenn die Ringmuskulatur zusammengezogen wird. Beim Zusammenziehen der Längsmuskeln erschlafft die Ringmuskulatur. Der Regenwurm wird in diesem Bereich des Körpers dicker und kürzer. Das Zusammenziehen beginnt am Hinterende. Der verdickte Bereich schiebt sich nun wie eine Welle nach vorne. Das Vorderende wird nun so weit nach vorne geschoben, wie das Hinterende zu Beginn zusammengezogen wurde. Man kann die Muskelbewegung an einem mit Wasser gefüllten Luftballon zeigen. Er stellt den Regenwurm dar. Jetzt stellen meine Hände die Ringmuskulatur dar. Du siehst, der Regenwurm wird länger und dünner, wenn sich die Ringmuskeln zusammenziehen. Wenn ich an beiden Enden drücke, stelle ich das Zusammenziehen der Längsmuskeln dar. Du siehst, dass der Regenwurm kürzer und dicker wird. Wenn du einen Regenwurm über ein Blatt Papier kriechen lässt und ganz leise bist, wirst du ein Kratzen hören. Das sind die 4 Paar Borsten, die der Regenwurm an jedem Körperabschnitt hat. Mit einer Lupe kannst du sie erkennen. Sie verhindern, dass er beim Kriechen zurückrutscht. Man kann sie mit Spikes unter Fußballschuhen vergleichen. So kann der Regenwurm sogar in einer senkrechten Röhre nach oben kriechen. Nun komme ich zur Atmung des Regenwurms. Am Tag halten sich Regenwürmer meistens im kühlen und feuchten Boden auf. Regenwürmer benötigen viel Feuchtigkeit, da sie nur über die Haut atmen können. Sie nehmen über die Haut Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab. Der Regenwurm ist ein Hautatmer und wird auch Feuchtlufttier genannt. Er kann nämlich nur über die Haut atmen, wenn sie feucht ist. Sonnenwärme würde sie schnell austrocknen. Nachts kommt der Regenwurm aus dem Boden und geht auf Nahrungssuche. Bei starkem Regen verlassen die Regenwürmer auch ihre Röhren. Vielleicht ist ihr Name auf diese Verhaltensweise zurückzuführen. Der Grund dafür, dass sie bei starkem Regen an die Oberfläche kommen, ist noch nicht genau erforscht. Es könnte daran liegen, dass sie in den überfluteten Röhren nicht atmen können. Nun möchte ich das, was du in diesem Film gelernt hast, noch einmal zusammenfassen: Der Regenwurm bewegt sich kriechend fort, mithilfe seines Hautmuskelschlauchs. Außerdem atmet der Regenwurm durch die Haut. Deshalb wird er Hautatmer oder Feuchtlufttier genannt. Tschüss und Danke fürs Zuhören!

Informationen zum Video
2 Kommentare
  1. Default

    Sehr gut erklärt;)

    Von Maryam Soraya, vor mehr als einem Jahr
  2. Default

    Vielleicht noch eine kleine Ergänzung zu dem Regen:

    Wenn er wenn es zu Stark regnet und aus der Erde kommt zu viel Feuchtigkeit abbekommt erstickt er weil er dadurch keine Luft mehr über die Haut aufnehmen kann.

    Gutes Video
    Vg

    Von Fre4kadele, vor mehr als 5 Jahren