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Transkript Metamorphose – Entwicklung von der Kaulquappe zum Frosch

Metamorphose - Entwicklung von der Kaulquappe zum Frosch

Hallo! Hast du schon einmal diese kleinen Tierchen in einem Teich schwimmen sehen? Das sind kleine Kaulquappen auf dem Weg, ein Frosch zu werden. Diese Verwandlung nennt man Metamorphose. In diesem Video lernst du, wie diese Entwicklung - von der Kaulquappe zum Frosch - vor sich geht.

Frösche sind Lurche, Froschlurche, um genau zu sein. Zu den Froschlurchen gehören außerdem noch Kröten und Unken. Schwanzlurche sind Salamander oder Molche. Alle Lurche machen eine Metamorphose, also eine Gestaltwandlung durch. Wir wollen uns diese Entwicklung am Beispiel des Grasfrosches ansehen.

Frösche sind Lurche, Froschlurche, um genau zu sein. Zu den Froschlurchen gehören außerdem noch Kröten und Unken. Schwanzlurche sind Salamander oder Molche. Alle Lurche machen eine Metamorphose, also eine Gestaltwandlung durch.

Wir wollen uns diese Entwicklung am Beispiel des Grasfrosches ansehen. Jedes Jahr im Frühling beginnt die Entwicklung der neuen Grasfroschgeneration. Dann ist nämlich Paarungszeit bei den Grasfröschen.

Zur Paarungszeit im März kehren alle Grasfrösche an ihren eigenen Geburtsteich zurück. Dort warten die Männchen auf die Weibchen - mit leisem Knurren locken die Männchen die Weibchen an. Kommt eines in seine Nähe springt das Männchen auf den Rücken den Weibchens und klammern sich dort fest.

Das Weibchen trägt das Männchen ein paar Tage huckepack herum. Wenn die Eier im Inneren des Weibchen herangereift sind, geht es zum Wasser und preßt bis zu 4000 Eier aus ihrem Körper.

Das Männchen - das ja immer noch hinten auf dem Weibchen draufsitzt - gibt jetzt seine Samenflüssigkeit dazu und befruchtet damit die Eier. Man spricht von einer äußeren Befruchtung, weil die Eier außerhalb des Körpers befruchtet werden.

Die Eier sinken zu Boden. Erst wenn sich die Gallerthülle, von der jedes einzelne Ei umgeben ist, mit Wasser vollgesogen hat, steigen sie zur Wasseroberfläche und bilden dort sogenannte Laichklumpen. In jedem Ei entwickelt sich ein kleiner Embryo.

Die Gallerthülle schützt vor schädlichen Pilzen und Bakterien. Nach etwa 10 Tagen schlüpft aus jedem einzelnen Ei eine kleine Larve, die sogenannte Kaulquappe.

Zuerst sind die Larven nur 6 mm groß und ernähren sich von dem Eidottervorrat, der an ihren Bäuchen hängt. Die Atmung erfolgt über Kiemenbüschel, die links und rechts vom Körper abstehen. Es handelt sich also um Außenkiemen.

Nach weiteren 10 Tagen ist der Dottervorrat aufgebraucht. Die Larven sehen jetzt so aus, wie man sich Kaulquappen vorstellt: Der platte Schwanz ist ein ideales Ruderinstrument und die Außenkiemen sind von einer Hautfalte überwachsen und damit zu Innenkiemen geworden. Mit ihrer Hornleiste am Mund knabbern Kaulquappen Algen von Pflanzen und Steinen. Die Kaulquappe ist also ein Pflanzenfresser, ihr langer Darm übernimmt die Verdauung.

Nach insgesamt 40 Tagen sind die Kaulquappen schon auf eine Größe von 4 cm herangewachsen. Aus zwei kleinen Beulchen neben dem Ruderschwanz wachsen nun zwei Hinterbeine. Ein, zwei Wochen später sind die Vorderbeine dran.

Langsam sieht die Kaulquappe einem Frosch immer ähnlicher. Im Inneren entwickelt sich ein Lungensack. Die Kaulquappen müssen jetzt manchmal zum Luftholen an die Wasseroberfläche kommen, denn ihre Kiemen bilden sich mehr und mehr zurück. Der Darm wird kürzer und auch der Schwanz beginnt zu schrumpfen.

Nach knapp 15 Wochen ist die Entwicklung abgeschlossen. Ein etwa 2 cm großer Frosch kriecht aus dem Wasser und beginnt sein Leben an Land. Ein Frosch ernährt sich von kleinen Würmern, Mücken und Insekten - ist also kein Pflanzenfresser mehr. Deshalb hat sich auch der Darm am Ende der Metamorphose verkürzt - Fleischfresser brauchen keinen langen Darm.

Drei Jahre nach der Metamorphose kehrt der Frosch zum ersten Mal wieder an seinen Geburtsteich zurück. Nun ist auch er geschlechtsreif und pflanzt sich fort. Eine neue Generation entsteht.

Während der sogenannten Metamorphose entwickelt sich aus einem Froschei, erst eine Kaulquappe und dann ein fertiger Frosch. Alle Lurche sind Gestaltwandler.

Wirf im Frühling einen Blick in einen Teich oder Tümpel - vielleicht kannst du die kleinen Kaulquappen entdecken! Tschüss und bis zum nächsten Mal!

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5 Kommentare
  1. Serpil

    Hallo Murat,
    die Metamorphose wird in diesem Video am Beispiel des Frosches gezeigt. Als Metamorphose bezeichnet man den "Gestaltwandel" von der Larvenform zum geschlechtsreifen Tier. Ein anderes Beispiel für eine Metamorphose ist die Umwandlung einer Raupe über die Insektenpuppe zum Schmetterling.
    Liebe Grüße,
    Deine Biologie-Redaktion

    Von Serpil Kilic, vor 27 Tagen
  2. Default

    Super wird nichts von metamorphose erwähnt bzw. sehr wenig und nicht erklärt

    Von Murat N., vor etwa einem Monat
  3. Img 3128

    Voll toll! Danke! Hast mir sehr geholfen :-)

    Von Lini G., vor 6 Monaten
  4. Marcel

    Hallo :)

    Ja Frösche laichen im Wasser. Ob sie dabei noch an der Oberfläche treiben oder unter Wasser tauchen kommt sicherlich auf das Gewässer und dessen Struktur an.

    Von Marcel Schenke, vor mehr als einem Jahr
  5. Default

    Gehen die Frösche nicht unter Wasser wenn sie Laichen

    Von Starwarsfan09, vor mehr als einem Jahr