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Transkript Merkmale der Wirbeltierklassen

Wirbeltiere: Über 60000 Arten von Wirbeltieren gibt es auf der ganzen Welt. Sie leben zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Zu den Wirbeltieren gehört der Kaiserbarsch ebenso wie die mongolische Rennmaus. Damit die riesige Anzahl unterschiedlichster Wirbeltiere überschaubarer wird, wurden sie in Klassen unterteilt. Um diese soll es heute gehen - die Wirbeltierklassen. Zuerst einmal wollen wir uns am Beispiel des Hundes ansehen, was alle Wirbeltiere gemeinsam haben. Alle Wirbeltiere haben einen Kopf, einen Rumpf, die meisten haben einen Schwanz und 2 Paar Gliedmaßen. Außerdem haben alle Wirbeltiere ein Skelett, das aus Knochen besteht. Zu diesem Skelett gehört ein Teil, dem sie ihren Namen verdanken - die Wirbelsäule. Kommen wir nun zu den 5 verschiedenen Wirbeltierklassen. Dieses sind die Fische, die Lurche, welche sich in Schwanzlurche und Froschlurche unterteilen, dann haben wir noch die Kriechtiere, die Vögel und last but not least die Säugetiere. Ich werde euch jetzt der Reihe nach die verschiedenen Klassen im Einzelnen vorstellen. Fangen wir mit den Fischen an. Ungefähr 70 Prozent der Erde sind mit Wasser bedeckt. Da ist es nur logisch, dass sie Fische mit Abstand die artenreichste Wirbeltierklasse sind. Über 22.000 Fischarten gibt es. Dazu gehört der Flamingosalmler, den wir hier im Bild sehen, genauso wie die Süßwassermuräne. Fische sind in 3 Untergruppen unterteilt: Es gibt kieferlose Fische, Haie und Rochen und Knochenfische. Alle Fische haben eine stromlinienförmige Körperform, mit der sie schön durchs Wasser gleiten können. Fische gehören zu den wichtigsten Gliedern im Stoffkreislauf der Natur. Besonders für uns Menschen sind sie ein sehr wichtiges Nahrungsmittel, da sie viel Eiweiß, Fett und Vitamine bringen. Jetzt möchte ich euch ein paar Eckdaten über die Fische erzählen. Fische sind wechselwarme Tiere. Das bedeutet, dass ihre Körpertemperatur sich der Außentemperatur anpasst. Ihr Körper ist umgeben von Knochenschuppen. Die wiederum sind mit einer dünnen, schleimigen Haut bedeckt. Die Atmung der Fische erfolgt durch Kiemen. Fische pflanzen sich durch äußere Befruchtung fort. Das bedeutet, das Weibchen legt ihre Eier irgendwo ab und dann kommt das Männchen und befruchtet die Eier, die bereits nicht mehr im Körper des Weibchens sind, sondern irgendwo herumliegen. Daher nennt man das "äußere Befruchtung". Und der Lebensraum der Fische - ja, das ist das Wasser! Kommen wir nun zu den Lurchen, die gemeinhin auch Amphibien genannt werden. Es gibt circa 2300 Arten von Lurchen auf der ganzen Welt. Diese teilen sich in Schwanzlurche und Froschlurche. Dieser Axolotl aus Mexiko ist ein klassischer Schwanzlurch. Und dieser australische Korallenfinger ist ein klassischer Froschlurch. Lurche können laufen, springen, kriechen und klettern. Sie ernähren sich hauptsächlich von wirbellosen Tieren wie Insekten, Spinnen, Würmern oder Schnecken. Lurche sind, genau wie Fische, wechselwarme Tiere. Das heißt, ihre Körpertemperatur passt sich der Außentemperatur an. Bei den Lurchen ist es sogar so schlimm, dass im Winter, wenn Minusgrade herrschen, sie in eine Kältestarre verfallen. Ihre Körper sind von einer Lederhaut mit einer Schleimschicht bedeckt. Lurche atmen durch sackförmige Lungen und durch die Haut. Die Froschlurche pflanzen sich durch äußere Befruchtung fort, während die Schwanzlurche sich durch innere Befruchtung fortpflanzen. Das heißt, die Befruchtung erfolgt im Inneren des Körpers. Lurche fühlen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit wohl und im Wasser. Kriechtiere gibt es fast überall auf der Welt: auf dem Land, im Wasser, im Meer - nur in der Luft gibt es sie nicht. Es gibt circa 6000 Kriechtierarten auf der Welt. Sie bewegen sich kriechend, wie der Name schon sagt, schlängelnd, schwimmend oder auch laufend. Schlangen und Echsen, wie diese Bartagamen hier, wechseln ihre Haut, sie häuten sich also. Während bei Krokodilen und Schildkröten, wie bei dieser Breitrandschildkröte hier, sich die Haut verdickt und verhärtet, sozusagen zu einem Panzer wird. Und nun zu weiteren wichtigen Kriechtier-Fakten. Kriechtiere sind, wie die Lurche, wechselwarme Tiere. Ihre Körperbedeckung besteht aus Hornschuppen. Sie atmen durch eine Lunge und machen innere Befruchtung. Die meisten Kriechtierarten sind auf dem Lande anzutreffen. Es gibt aber auch viele, die im Wasser leben. Vögel: Es gibt circa 9000 Vogelarten weltweit. Sie bewegen sich unterschiedlich fort. Sie können laufen, wie der Strauß, schwimmen wie die Ente oder der Pinguin, oder eben fliegen, wie diese Gouldamadine hier. Vögel sind sehr wichtige Mitglieder in der Nahrungskette. Ihre eigene Nahrung nehmen sie mit ihrem Schnabel auf, der entsprechend dem, was sie essen, geformt ist. Vögel sind gleichwarme Tiere. Das bedeutet, egal welche Außentemperatur herrscht, wo sich der Vogel gerade aufhält - seine Körpertemperatur bleibt immer gleich warm. Die Körperbedeckung von Vögeln sind, richtig, die Federn. Vögel atmen durch Lungen mit Luftsäcken. Sie machen, ebenso wie die Kriechtiere, innere Befruchtung. Da sehr viele Vogelarten fliegen können, ist ihr Lebensraum die Luft, aber sie sind auch auf dem Wasser, wie zum Beispiel die Ente, anzutreffen und auf dem Land, wie der Storch - ähh, ich meine der Strauß. Die am höchsten entwickelte Gruppe der Wirbeltiere sind die Säugetiere. Es gibt circa 4500 Säugetierarten weltweit, dazu gehört das Löwenkopfkaninchen und der Mensch. Aber warum heißen Säugetiere eigentlich Säugetiere? Nun, das kommt daher, dass sie lebende Jungen zur Welt bringen, die sie mit Milchdrüsensekret säugen. So wie diese Sau hier mit ihrem Ferkel. Säugetiere sind gleichwarme Tiere. Beim Menschen beträgt die normale Körpertemperatur circa 36,5 Grad. Der Körper eines Säugetiers ist normalerweise mit Fell bedeckt. Die Säugetiere atmen durch eine Lunge, sie machen innere Befruchtung und leben am meisten auf dem Land, es gibt aber auch welche im Wasser, wie zum Beispiel die Wale, und es soll auch welche in der Luft geben. Doch welches Säugetier lebt denn in der Luft? Es ist die Fledermaus. So, liebe Freunde. Zu guter Letzt habe ich euch noch mal diese ganzen harten Fakten über die verschiedenen Wirbeltierklassen in einer Tabelle zusammengefasst. So habt ihr noch mal alle Fakten auf einen Blick. Wenn ihr sie euch länger angucken wollt, drückt doch einfach auf "Pause". Dann steht das Bild still und ihr könnt noch stundenlang weiterlesen. Besonders wichtig ist aber, dass ihr euch erst mal die verschiedenen Wirbeltierklassen an sich merkt. Es gibt die Fische, Lurche, Kriechtiere, Vögel und Säugetiere. Und damit verabschiede ich mich. Viel Spaß noch und bis zum nächsten Mal.

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10 Kommentare
  1. Default

    Sehr gut! :)

    Von Camila C., vor etwa einem Jahr
  2. Default

    Gutes Video und sehr sehr gut gesprochen!
    (-; Mach so weiter!!!

    Von Peter 38, vor mehr als einem Jahr
  3. Default

    sehr schön erklärt und dargestellt.

    Von Maximilian Beck1803, vor fast 2 Jahren
  4. Default

    gutes vidio

    Von Ru M., vor etwa 2 Jahren
  5. Sofatuor

    Toll!

    Von Nina Susen, vor mehr als 2 Jahren
  1. Img 0397

    Super Video!!! Weiter so!!

    Von Thomas W., vor etwa 3 Jahren
  2. Default

    So gutes Video! Vielen Dank , hat mit echt geholfen.

    Von Guitarra, vor mehr als 3 Jahren
  3. Default

    Toll erklärt bei uns ist der In der Mitte stehen geblieben

    Von Mollepepe, vor etwa 4 Jahren
  4. Default

    klasse erklärt!!!!!!!!!! Sogar mit Filmen. Einfach nur gut. Super!

    Von Nachhilfe2012, vor etwa 4 Jahren
  5. Default

    Richtig klasse erklärt - und zum Lachen !! Lachen und Lernen macht Spass !!

    Von Pablo Melina, vor etwa 4 Jahren
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