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Transkript Geschlechtskrankheiten

Hallo, da bin ich wieder - eure Sabine Blumenthal. In diesem Video erfährst du etwas über sexuell übertragbare Krankheiten. Ich werde dir in diesem Video den Begriff näher erklären, du erfährst etwas zu Erregern und Symptomen bei Mann und Frau, zu Behandlungsmöglichkeiten und zum Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Damit du in diesem Video alles gut verstehst, solltest du dich mit Viren und Bakterien als Krankheitserreger bereits beschäftigt haben. Außerdem wäre es gut, wenn du die Infektionskrankheiten schon behandelt hast.  Beginnen wir nun mit der Begriffsklärung. Welche Krankheiten werden eigentlich als sexuell übertragbare Krankheiten bezeichnet? Sexuell übertragbare Krankheiten sind solche Krankheiten, deren Erreger vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen werden. Einige dieser Krankheiten sehen wir uns nun etwas genauer an. Beim Tripper, oder auch der Gonorrhö, sind die Erreger Bakterien. Die Gonokokken. Nach einer Infektion können folgende Symptome auftreten. Beim Mann sind Brennen beim Wasserlassen, eitriger Ausfluss, Rötung der Eichel sowie schmerzhaftes Anschwellen der Lymphknoten in der Leistengegend erste Anzeichen für eine Erkrankung. Bei der Frau tritt ebenfalls eitriger Ausfluss auf. Außerdem bekommt sie hohes Fieber und starke Unterleibsschmerzen, wenn die Bakterien die Eileiter und Eierstöcke befallen. Der Tripper ist sehr gut heilbar bei rechtzeitiger Erkennung der typischen Krankheitssymptome. Mit dem Einsatz von Antibiotika kann die Krankheit erfolgreich behandelt werden. Doch Achtung: Bei zu spätem Beginn der Behandlung droht sowohl beim Mann als auch bei der Frau Unfruchtbarkeit. Noch am Anfang des 20. Jahrhunderts eine häufig auftretende und damals nicht heilbare Erkrankung war die Syphilis. Auch diese Krankheit wird durch Bakterien verursacht. Die Syphilis verläuft in mehreren Stadien, die an ihren typischen Symptomen zu erkennen sind. Im 1. Stadium nach der Ansteckung bildet sich ein nicht schmerzendes, dunkles Geschwür. Im 2. Stadium, welches 2 bis 24 Monate nach der Ansteckung beginnt, bilden sich Hautausschläge mit infektiösen Knoten, es kommt zu Fieber und Schwächegefühl. Die meisten Erkrankten merken jetzt überhaupt erst, dass sie sich angesteckt haben. Ohne Behandlung beginnt nach 2 bis 5 Jahren nach der Ansteckung das 3. Stadium der Krankheit. Jetzt kommt es zu Knotenbildungen in der Haut und in den inneren Organen. Im 4. und letzten Stadium kommt es zu teilweisen oder völligen Verlust geistiger und motorischer Fähigkeiten, weil die Erreger der Syphilis jetzt auch in das Gehirn und das Rückenmark vordringen. Wird die Syphilis im 1. oder 2. Stadium erkannt, dann kann sie sehr erfolgreich mit Antibiotikum behandelt werden. Unbehandelt führt die Syphilis aber unweigerlich zum Tod der erkrankten Person. Ebenfalls eine sexuell übertragbare Krankheit ist die Hepatitis. Ihre Erreger, die Hepatitis-B-Viren, sind beim Geschlechtsverkehr durch Körperflüssigkeiten wie Sperma, Blut oder Schleimhautabsonderungen übertragbar. Symptome der Hepatitis sind Leberfunktionsstörungen, die in der Folge zu schweren Leberentzündungen und zu Leberkrebs führen. Hepatitis ist bisher nicht heilbar, nur die Symptome und auftretenden Krankheitszeichen werden medikamentös behandelt. Die heute wohl bekannteste sexuell übertragbare Krankheit ist AIDS, die erworbene Immunschwäche. Die Erreger dieser Krankheit sind Viren, die durch Sperma oder Blut übertragen werden. Die Symptome bei einer Aidserkrankung ähneln sehr den Symptomen bei  anderen Infektionskrankheiten. Daher ist eine Erkrankung mit AIDS oft nicht sofort erkennbar. Typische Symptome bei einer Aidserkrankung sind Vergrößerung der Lymphknoten, eine anhaltend erhöhte Temperatur oder Fieber, Hautflecken, Appetitlosigkeit, starke Abmagerung, Durchfall, verschiedene Pilzerkrankungen und häufiger auftretende Lungenentzündungen. Durch immer bessere Medikamente können die eben aufgezählten Symptome immer wirksamer behandelt werden. Aber nach wie vor ist AIDS eine nicht heilbare Erkrankung. Zu den sexuell übertragbaren Krankheiten gehören auch Pilzinfektionen der Geschlechtsorgane. Die Erreger dieser Infektionen sind, wie der Name schon sagt, Pilze. Als Symptome einer solchen Infektion treten äußerlich sichtbare, oft juckende Entzündungen der Geschlechtsorgane auf. Pilzinfektionen sind medikamentös mit Salben oder Tabletten, sehr erfolgreich behandelbar. In einer Partnerschaft sollte unbedingt darauf geachtet werden, auch den nicht erkrankten Partner zu behandeln, um ihn so vor einer Ansteckung zu schützen. Sexuell übertragbare Krankheiten sollten keinesfalls unterschätzt werden. Deshalb Achtung: Bei krankhaften Veränderungen der Geschlechtsorgane unbedingt und schnell einen Arzt aufsuchen. Nur so kann man eine mögliche Heilung erreichen und die Ansteckung anderer Personen vermeiden. Damit man sich gar nicht erst mit einer sexuell übertragbaren Krankheit anstecken kann, sollte man unbedingt wissen, was man zum Schutz vor einer solchen Krankheit tun kann. Als Schutz vor Hepatitis wird eine entsprechende Schutzimpfung empfohlen. Der beste Schutz vor allen sexuell übertragbaren Krankheiten ist das Benutzen von Kondomen beim Geschlechtsverkehr. Zum Schluss wieder eine kurze Zusammenfassung: Bei sexuell übertragbaren Krankheiten werden die Erreger beim Geschlechtsverkehr übertragen. Die Erreger können Viren, Bakterien oder Pilze sein. Sexuell übertragbare Krankheiten sind sehr ansteckend. Werden sexuell übertragbare Krankheiten nicht rechtzeitig erkannt, oder nicht medizinisch behandelt, dann führen sie zu schweren gesundheitlichen Schäden, zu Unfruchtbarkeit, oder sogar zum Tod. Weitgehend sicheren Schutz vor einer Ansteckung bietet nur das Benutzen von Kondomen beim Geschlechtsverkehr. Das war es für heute, tschüss, bis zum nächsten Mal.  

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1 Kommentar
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    ähhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh?

    Von Anabelle Roth, vor 2 Monaten