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Transkript Fische – Körperform und Schwimmblase

Fische – Körperform und Schwimmblase

Hallo! Ist dir schon einmal aufgefallen, dass Fische zum Beispiel so aussehen oder so. Vielleicht auch so. Aber niemals so. Warum haben Fische bestimmte Körperformen?

Hast du dich außerdem schon mal gefragt, wie Fische in verschiedenen Wassertiefen schweben können, ohne eine Flosse zu rühren? Das machen sie mit ihrer Schwimmblase. In diesem Video lernst du viel über die Vorteile der Körperform von Fischen und von der Funktionsweise der Schwimmblase.

Ein Fisch in Würfelform, nein so etwas gibt es nicht. Auch einen zylinderförmigen Fisch wirst du niemals sehen. Warum eigentlich nicht? Fische sehen zum Beispiel so aus. Oder so. Wie könnte man die Form von Fischen beschreiben? Die Körperform läuft am Kopf sowie am Schwanzende etwas spitzer zusammen. Man nennt dies spindelförmig.

Die Spindelform verschiedener Fischarten ist mehr oder weniger ausgeprägt. Bei schnellen Schwimmern ist die Spindelform stärker, bei langsamen Schwimmern oder bei Fischen, die sich am Boden aufhalten ist sie schwächer ausgeprägt. Und das hat seinen guten Grund.

Ein Gegenstand, der durchs Wasser gezogen wird verdrängt Wasser. Je besser das Wasser abgleiten kann ohne sich vorne zu stauen, desto weniger Kraft ist nötig, um ihn vorwärts zu schieben.

Wir machen dazu ein kleines Experiment. Das ist ein Glaszylinder voll Wasser. Und das sind unterschiedliche Formen aus Knetmasse. Alle Formen haben das gleiche Gewicht. Nacheinander lassen wir die einzelnen Formen in den Glaszylinder fallen und stoppen dabei die Zeit, die sie benötigen, um auf den Grund des Gefäßes zu sinken.

Das sind die Ergebnisse: Der kugelförmige Körper braucht 4,3 Sekunden. Der tropfenförmige Körper braucht 1,9 Sekunden. Der zylindrische Köper benötigt gar 9,4 Sekunden und der spindelförmige Körper braucht weniger als 1 Sekunde. Der spindelförmige Körper bewegt sich also am schnellsten durchs Wasser, weil das Wasser ohne großen Widerstand an ihm entlanggleiten kann.

Fische sind also spindelförmig, weil sie so mit möglichst wenig Kraftaufwand sehr schnell durchs Wasser gleiten können. Man nennt diese Form auch stromlinienförmig.

Das hat man sich zum Beispiel auch beim Bau von Schiffen zunutze gemacht. Der Bug von Schiffen sieht niemals so aus, weil sich das Wasser vorne stauen würde und das Schiff bei gleicher Kraft viel langsamer wäre. Der Bug von Schiffen sieht meist so aus - das haben die Schiffsbauingenieure von den Fischen gelernt...

Fische können also dank ihrer Körperform leicht durchs Wasser gleiten - aber wie schaffen sie es, in verschiedenen Wassertiefen zu schweben. Auch dazu machen wir ein Experiment.

Das ist ein Luftballon, an dem ein Schlauch angeschlossen ist. Das ganze kommt in zwei mit Draht zusammengebundene Siebe. Das ist unser Fisch. Wenn wird den in ein Wasserbecken legen, wird er untergehen. Nun pusten wir ein wenig Luft in den Ballon. Du wirst sehen, dass unser Modell langsam an die Oberfläche steigt.

Je mehr Luft wir hineinblasen, desto schneller steigt er. Wenn er ganz oben treibt, können wir wieder etwas Luft ablassen. Vielleicht schaffen wir es, genau so viel Luft im Ballon zu belassen, dass unser Modell mittig im Wasser schwebt, also weder steigt noch sinkt. Mit dem gleichen Prinzip arbeitet der Fisch.

Ein Fisch verfügt über ein Organ namens Schwimmblase. Das ist ein Hautsack, der mit Luft gefüllt werden kann. In unserem Experimente stellt der Ballon die Schwimmblase dar. Je nachdem in welcher Wassertiefe der Fisch schwimmen will, füllt er die Schwimmblase mit mehr oder weniger Luft. Ganz schön raffiniert, oder?

Es gibt übrigens auch Fische ohne Schwimmblase. Grundfische wie etwa Welse bleiben ohnehin am liebsten ganz unten - und dafür brauchen sie keine Schwimmblase...

Der spindelförmige Körper von Fischen bietet die optimale Voraussetzung für die Fortbewegung der Fische in ihrem Lebensraum Wasser. Beim Schwimmen in unterschiedlichen Wassertiefen hilft ihnen die so genannte Schwimmblase.

Probier es selber! Mit prall gefüllter Lunge wirst du im Schwimmbad an der Oberfläche treiben. Leerst du deine Lunge, sinkst du langsam ab. Tschüss und bis zum nächsten Mal!

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9 Kommentare
  1. Default

    sehr hilfreich und das Experiment haben wir in der schule auch mal gemacht :) das video hat mir geholfen danke :D

    Von Avadehghani77, vor 30 Tagen
  2. Default

    Da steckt sicher viel Arbeit drin...

    Von Katrinbertschinger, vor 7 Monaten
  3. Default

    Find ich echt klasse

    Von Kobra 34, vor mehr als einem Jahr
  4. Penguins

    sehr interessante experimente

    Von Chandrawali B., vor fast 2 Jahren
  5. Penguins

    ...

    Von Chandrawali B., vor fast 2 Jahren
  1. Penguins

    ...

    Von Chandrawali B., vor fast 2 Jahren
  2. Kopie von pict1273

    wow! sehr cool erklärt !

    Von Nicole Karrer ., vor mehr als 2 Jahren
  3. Default

    echt super

    Von St.Lusebrink, vor mehr als 2 Jahren
  4. Default

    super vidieo danke

    Von Jbernhardt, vor mehr als 2 Jahren
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