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Textversion des Videos

Transkript Federn und Vogelflug

Hallo! Fliegen wie ein Vogel - wer hat sich das noch nicht gewünscht? Aber warum können Vögel eigentlich fliegen? In diesem Video wollen wir die wichtigsten Kriterien erarbeiten, die es Vögeln ermöglicht zu fliegen. Schau zu und lerne, wie Vögel fliegen!

Federaufbau

Es gibt viele Faktoren, warum Vögel fliegen können. Die aller grundlegendsten sind die Form der Flügel und die Federn. Du kennst bestimmt die Bezeichnung „federleicht“. Denn Federn sind eben leicht. Das ist auch ganz wichtig, denn umso schwerer ein Vogel im Vergleich zur Körpergröße ist, desto schwerer ist es, zu fliegen.

So sieht eine Feder aus. In der Mitte das ist der Kiel. Der Teil, der in der Haut steckt, heißt Spule. Der Kiel ist Innen hohl - das erhöht die Stabilität. Vom Schaft aus zweigen kleine Äste in zwei Richtungen ab. Von jedem Ast wiederum gehen feine Strahlen ab. Alle Äste und Strahlen zusammen bilden die Fahne. Damit die Fahne luftundurchlässig wird, hat sich die Natur einen besonderen Trick einfallen lassen.

Die Strahlen, die von einer Seite eines Astes abgehen, sind bogenförmig. Auf der anderen Seite haben sie kleine Häkchen. Zwischen zwei Ästen kommen so immer zwei verschiedenartigen Strahlen zusammen. Wie bei einem Klettverschluss verhaken sich die Strahlen ineinander. Die Oberfläche der Fahne wird so zusammenhängend und luftundurchlässig.

Verschiedene Federn

Aber nicht alle Federn sind gleich. Die Tragflächen der Flügel bestehen z.B. aus Schwungfedern. Die Schwanzfedern hingegen dienen als Steuerruder. Die kleinen Deckfedern schützen den Rumpf, darunter befinden sich die flauschig weichen Daunenfedern. Die Daunen unter den Deckfedern sorgen dafür, dass die Körperwärme nicht verloren geht. Und die beträgt bei Vögeln immerhin 41 Grad!

Es sind vorallem die Schwungfedern, die dem Vogelflügel seinen charakteristischen Querschnitt verleiht. In diesem Querschnitt liegt das große Geheimnis des Fliegens. Wenn Luft über den leicht nach oben gewölbten Flügel streift, entsteht auf der Oberseite ein Unterdruck. Warum?

Die Luft unterhalb des Flügels strömt schnell vorbei. Die Luft oberhalb des Flügels ist ein bißchen langsamer, weil sie einen kleinen Bogen machen muss. Dadurch entsteht ein Unterdruck, ein Sog, der den Flügel nach oben zieht. Du kannst das in einem kleinen Versuch selber sehen.

Nimm ein Stück Papier und klemme es in ein Buch, so wie du es hier siehst. Wenn du jetzt von vorne über den Papierflügel bläst, erzeugt die Luft einen Sog auf der Oberseite. Das Papier wird nach oben gezogen. Bei einem Vogel werden also die Flügel nach oben gesogen und damit der ganze Vogel. Das ist das Geheimnis des Fliegens. Schau dir mal einen Flugzeugflügel genau an. Du wirst sehen, dass er den gleichen Querschnitt hat, wie ein Vogelflügel... Und jetzt weißt du auch warum...

Auftrieb

Aber wie gewinnen Vögel an Höhe? Natürlich nutzen sie den Flügelschlag um an Auftrieb zu gewinnen. Man nennt diese Votbewgung auch Ruderflug. Es gibt jedoch noch eine weitere Hilfe um an Höhe zu gewinnen, den sogenannten Segelflug. Die Luft über einer Landschaft ist nicht überall gleich warm. Über Wäldern ist sie kälter, über freien Ackerflächen z.B. wärmer. Wo wärmere und kältere Luft sich vermischen entstehen Aufwinde und Fallwinde. Denn warme Luft ist leichter ist als kalte und steigt deshalb auf. Viele Vögel nutzen die Aufwinde, um an Höhe zu gewinnen. Wenn z.B. der Mäusebussard im Gleitflug zu weit in Richtung Boden abgesunken ist, gleitet er in wärmere Luft und wird von ihr wieder nach oben getragen. Anschließend kann er wieder langsam nach unten gleiten.

Gleitflug

Mithilfe des Auftriebs kann der Vogel den Gleitflug meistern. Gleitflug heißt: Der Vogel startet auf einer gewissen Höhe, breitet seine Schwingen aus und gleitet nach unten. Durch den Auftrieb seiner Flügel plumpst er nicht sofort nach unten, sondern kann eine sehr lange Strecke gleitend zurücklegen. Von 10 Meter Höhe schafft eine Taube ganze 90 m Gleitflug. Ein Bussard - ein hervorragender Gleiter - schafft sogar fast 200 Meter! Und das ohne einen einzigen Flügelschlag.

Zusammenfassung

Das Geheimnis des Fliegens liegt also in den Federn und in der Flügelform der Vögel. Die Federn sind leicht und luftundurchlässig. Der spezielle Querschnitt des Flügels sorgt für Auftrieb beim Gleiten und Segeln. Beim Ruderflug werden die Flügel geschlagen und sorgen so ebenfalls für Auftrieb. Außerdem nutzen Vögel zusätzlich warme Luftströme die nach oben steigen. Mit diesem Wissen kannst du jetzt zwar immer noch nicht selber fliegen - aber du weißt immerhin, wie es bei den Vögeln funktioniert! Tschüss!

Informationen zum Video
8 Kommentare
  1. Default

    ich habe mir das alles merken können

    Von Joanleyla, vor etwa einem Jahr
  2. Default

    Super ich hab es endlich verstanden

    Von Coco123, vor etwa einem Jahr
  3. Serpil

    Hallo,
    du hast vollkommen recht und genau so ist es gemeint, nur etwas verwirrend dargestellt. Im Video wird auch noch einmal betont, dass auf der Oberseite ein Unterdruck entsteht. Also entspricht die rote Linie der Beschriftung "Unterdruck".
    Du liegst also nicht falsch :)
    LG

    Von Serpil Kilic, vor mehr als einem Jahr
  4. Default

    Super Video, ich finde es aber bei der Erklärung zum Querschnitt des Flügels und dem Fliegen etwas verwirrend. Der Unterdruck und auch der Sog wird in dem Video unterhalb des Flügels geschrieben. Das ist doch so nicht richtig, oder? Der Unterdruck und somit der Sog ist oberhalb des Flügels. Unterhalb des Flügels gibt es einen Überdruck durch die langsamere Luft... Oder liege ich da falsch?

    Von Nilsibilsi, vor mehr als einem Jahr
  5. Default

    Alles super gut verstanden.Habe eine 1 in der Arbeit

    Von Alecvarda, vor mehr als einem Jahr
  1. Default

    Ich habs verstanden :)

    Von Inga Francke99, vor etwa 2 Jahren
  2. Default

    echt super

    Von Zspies, vor etwa 2 Jahren
  3. Foto am 01.01.16 um 17.05

    SEHR GUT ERKLÄRT

    Von Idaluzies, vor etwa 2 Jahren
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