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Transkript Der Hund – Körperbau eines Jägers

Hallo! Sicher hast du schon ein mal einen Hund gesehen oder gestreichelt. Aber wusstest du auch, dass er ein außerordentlich leistungsfähiges Wirbeltier ist?

In diesem Video wollen wir untersuchen, welche körperlichen Merkmale den Hund so leistungsfähig machen. Dazu sehen wir uns seinen skelettären Aufbau näher an, zeigen, wie sich die Gangart des Hundes von der des Menschen unterscheidet und werfen einen genauen Blick auf den Laufbewegung des Hundes.

Hund als Wirbeltier

Der Hund ist ein ausdauernder Läufer. Ermöglicht wird das unter anderem durch das stützende Knochengerüst. So sieht das Skelett eines Hundes aus. Man kann klar erkennen, dass der Hund ein Wirbeltier ist. Hier ist seine Wirbelsäule. Die Wirbelsäule, der Schultergürtel, die Rippen und der Beckenknochen bilden zusammen das Rumpfskelett.

Die Wirbelsäule besteht aus einzelnen Wirbeln, die sehr beweglich sind. Mithilfe von Muskeln kann die Wirbelsäule stark gekrümmt werden. Welche Bedeutung das für den Lauf eines Hundes hat, werden wir später noch sehen. Das Kopfskelett besteht aus der Schädelkapsel. Sie schützt vor allem das Gehirn.

Das Gliedmaßenskelett umfasst die vier Gliedmaßen des Hundes. Eine Gliedmaße besteht dabei aus Oberschenkel, Unterschenkel - also Schienbein und Wade - sowie dem Fußskelett. Das Fußskelett gliedert sich in Fußwurzelknochen, Mittelfußknochen und Zehenknochen.

Vergleich der Gangart von Mensch und Hund

So sieht das Skelett eines Menschen aus. Der grundsätzliche Aufbau ist durchaus ähnlich. Von der Wirbelsäule gehen in Schultergürtel und Becken die vier Gliedmaßen ab. Es gibt aber auch Unterschiede. Wenn der Mensch geht, tritt er mit der gesamten Sohle auf. Der Mensch ist also ein Sohlengänger. Die große Standfläche ist unverzichtbar, um stabil auf zwei Beinen gehen zu können.

Hunde treten nicht mit der ganzen Sohle auf, sondern nur mit den Zehen. Sie sind also Zehengänger. Die Stabilität gewinnen sie aus den beim Gehen beteiligten Gliedmaßen: Wie du sicher weißt, geht der Hund nicht auf zwei, sondern auf vier Beinen. Die Tatsache, dass der Hund ein Zehengänger ist, verschafft ihm einen Vorteil beim Laufen.

Der Teil des Fußes, der nicht den Boden berührt, verlängert das Bein. Dadurch können Hunde weitere Schritte machen. Außerdem federt der aufgestellte Fußknochen die Bewegung beim Laufen besser ab. Auch die ausgeprägten Ballen dämpfen den Lauf und schützen vor Verletzungen.

Die Krallen sind stumpf und geben dem Hund Halt auf schiefen oder rutschigem Terrain. Anders als bei Katzen können sie aber nicht eingezogen werden.

Bewegungsablauf des Hundes

Wie laufen denn Hunde nun eigentlich? Zuerst drücken sich die Hinterbeine vom Boden ab. Die Wirbelsäule streckt sich lang und die Vorderbeine fliegen nach vorne. Sobald die Vorderbeine auf den Boden aufgesetzt haben, krümmen Muskeln die bewegliche Wirbelsäule. So werden die Hinterbeine nach vorne gezogen. Nachdem sie in unmittelbarer Nähe der Vorderbeine aufgesetzt haben, beginnt der Bewegungsablauf von vorne.

Leistungsfähiger Hund

Die flexible Wirbelsäule und die Auftreten auf den Zehen sind aber nicht die einzigen Faktoren, die Hunde zu ausdauernden Läufern machen. Zusätzlich verfügen Hunde über eine sehr leistungsfähige Lunge und ein starkes Herz. Alles zusammen macht Hunde zu perfekten Hetzjägern. Und das hat seinen guten Grund.

Denn Hunde stammen von Wölfen ab. Und Wölfe jagen im Rudel ihrer Beute über weite strecken nach. Erst nehmen sie mit ihren ausgeprägten Sinnesorganen - allen voran der Nase - die Fährte von Beutetieren auf. Dann verfolgen sie so lange die Spur, bis sie auf die Beute stoßen. Allein dafür muss der Wolf schon sehr ausdauernd sein, denn wenn das Rudel nicht schneller läuft als die Beute, kann es sie niemals einholen. Jetzt beginnt die Hetzjagd.

Die Wölfe hetzen die Beute so lange, bis sie erschöpft und schwach ist. Dann schneiden sie ihr den Weg ab und bringen sie zu Fall. Die Jagdmethode setzt also voraus, dass Wölfe enorm leistungsfähig sind. Hunde, die ja von Wölfen abstammen, haben diese Eigenschaft von ihren wilden Verwandten geerbt.

Der Mensch macht sich diese Eigenschaft zunutze. So sind z.B. Huskys unverzichtbare Begleiter von Menschen geworden, die in Sibirien oder anderen schneereichen Regionen leben. Huskys können bis zum sechsfachen des eigenen Körpergewichts ziehen. Ein Gespann von Huskys ist ein sicherer und leistungsfähiger Motor. Und umweltfreundlich ist er noch dazu.

Zusammenfassung

Du weißt nun, dass Hund äußerst leistungsfähige Wirbeltiere sind. Ihre große Ausdauer haben sie von ihren Verwandten, den hetzjagenden Wölfen geerbt. Der Aufbau ihres Skelettes, ihre Lauftechnik sowie sehr leistungsfähige Lungen machen Hunde zu ausdauernden Läufern. Diese besonderen Eigenschaften macht sich manchmal sogar der Mensch zu nutze.

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5 Kommentare
  1. Default

    wusste ich noch nicht , DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Von Graziano1, vor 8 Monaten
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    Schnell aber richtig gut

    Von Florian 14, vor etwa einem Jahr
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    schöne Bilder

    Von Nadja Winnenden, vor mehr als 2 Jahren
  4. Default

    Hat mir geholfen. schöne schrieft

    Von Nadja Winnenden, vor mehr als 2 Jahren
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    habe eine 1 in Bio

    Von Willi22s, vor mehr als 3 Jahren