Advent, Advent, 1 Monat weihnachtliche Laufzeit geschenkt.

Nicht bis zur Bescherung warten, Aktion nur gültig bis zum 18.12.2016!

Textversion des Videos

Transkript Bau der Muskeln, Muskeltypen

Bau der Muskeln, Muskeltypen

Hallo! In diesem Video möchte ich dir zeigen, welche Muskeln es gibt und wie sie aufgebaut sind. Danach kannst du leicht verstehen, wie die Kontraktion eines Muskels funktioniert.

Jeder gesunde Mensch hat 656 Muskeln. Bei Männern ist der Anteil der Muskeln an der Gesamtkörpermasse meist höher als bei den Frauen. Der Muskel mit dem größten Volumen ist übrigens einer unser Gesäßmuskeln. Der stärkste Muskel ist der Kaumuskel. Und unsere aktivsten Muskeln sind die Augenmuskeln. Alle Muskeln leisten mechanische Arbeit, die sich in Bewegung äußert. Sie sind daher der Hauptabnehmer für Energie im Körper.

Man unterscheidet glatte und quergestreifte Muskulatur. Glatte Muskulatur hat eine gleichmäßige Struktur und wird unbewusst vom vegetativen Nervensystem gesteuert. Dazu zählt man z.B. die Darmmuskulatur oder die Muskulatur der Blutgefäße. Die quergestreifte Muskulatur besitzt regelmäßige Bänder und kann in Herz- und Skelettmuskulatur unterteilt werden. Außer beim Herzmuskel unterliegt die quergestreifte Muskulatur der willkürlichen Steuerung.

Manchmal werden Muskeln auch nach ihrer Form eingeteilt. Danach findet man im menschlichen Körper z.B. Ringmuskeln, mit dem Zilliarmuskel im Auge oder dem Schließmuskel des Blasenausgangs. Hohlmuskeln sind z.B. der Darm oder das Herz.

Schauen wir uns mal den Aufbau eines Skelettmuskels genauer an. Ein Muskel setzt sich dabei aus mehreren Muskelfaserbündeln und Blutgefäßen zusammen. Im Lichtmikroskop sieht man, dass die Muskelfaserbündel sich aus vielen Muskelfasern zusammensetzen.

Eine Muskelfaser besteht aus mehreren Myofibrillen. Jede Myofibrille enthält eine Vielzahl kleiner Zylinder, die Sarkomere. Diese Sarkomere sind aus 2 Proteinen zusammengesetzt: den Actinfilamenten und den Myosinfilamenten. Die Sarkomere sind an den Seiten durch dunkle Streifen begrenzt. Diese nennt man Z-Streifen.

Die Verkürzung des Muskels nennt man Kontraktion. Dort kommt es zum Ruderschlagprinzip zwischen dem Myosin- und Aktinfillamenen. Dabei schieben sich die Sarkomere ineinander und der Muskel verkürzt sich.

Bei der Beugung des Armes wird deutlich, dass bei der Kontraktion zwei Muskeln beteiligt sind. Eine Kontraktion des Bizeps-Muskels hat eine Beugung des Arms zur Folge. Man bezeichnet den Bizeps daher auch als Beugemuskel. Umgekehrt hat eine Kontraktion des Trizeps eine Streckung des Arms zur Folge. Dieser Muskel heißt demnach Streckmuskel. Beide Muskeln sind Gegenspieler. Wird einer der Muskeln kontrahiert, so wird der andere passiv gedehnt.

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

Informationen zum Video
1 Kommentar
  1. Default

    Schön und verständlich;)

    Von Naomi Maya, vor etwa einem Monat