Advent, Advent, 1 Monat weihnachtliche Laufzeit geschenkt.

Nicht bis zur Bescherung warten, Aktion nur gültig bis zum 18.12.2016!

Einleitung Säugetiere im Wasser

Nahezu alle Säugetiere, die sich an das Leben im Wasser angepasst haben, leben im Meer. Sie werden deswegen auch als Meeressäuger bezeichnet. Zu ihnen gehören die Wale (zu denen auch die Delfine zählen), die Robben, die Seekühe und die Seeotter.

Alle genannten Gruppen sind nicht näher miteinander verwandt. Gemeinsam ist allen die Tatsache, dass ihre jeweiligen Vorfahren allesamt landlebende Säugetiere waren. Robben und Seeotter leben auch noch an Land und können sich dort fortbewegen. Walen und Seekühen ist das nicht mehr möglich.

Meeressäuger: Konvergente Merkmalsanpassung

Durch die Anpassungen an das Leben im Wasser haben alle Meeressäuger unabhängig voneinander ähnliche Merkmale ausgeprägt (sog. konvergente Merkmale). Bei allen wasserlebenden Säugetieren haben sich die Vorderbeine zu Flossen entwickelt. Die Hinterbeine sind entweder im Laufe der Evolution verschwunden (Wale, Seekühe) oder haben sich zu einer einheitlichen Schwanzflosse entwickelt (Robben).

Die Lungen der Meeressäuger haben sich derart angepasst, dass lange und tiefe Tauchgänge möglich sind. So kann der Pottwal weit über eine Stunde lang tauchen, wobei er in eine Tiefe von bis zu 2.500 Metern vordringt. Darüber hinaus haben wasserlebende Säugetiere ihr Fell fast vollständig verloren, dafür aber ein dickes Unterhautfettgewebe entwickelt.

Beispiel wasserlebende Säugetiere: Wale

Die Wale machen mit etwa 80 Arten die größte Gruppe unter den wasserlebenden Säugetieren aus. Die sogenannten Bartenwale filtrieren mit ihren Barten Plankton aus dem Meerwasser. Zu den Bartenwalen gehört zum Beispiel der Blauwal (siehe Abbildung), der zu den größten Tieren der Erdgeschichte gehört. Außerdem gibt es noch die Gruppe der Zahnwale, die räuberisch leben. Zu ihnen gehören zum Beispiel auch die Delfine, die vor allem kleinere Fische jagen.

Meeressäuger Blauwal Abbildung: Meeressäuger Blauwal

Abgesehen von den Flussdelfinen leben Wale ausschließlich im Meer. Den Übergang zum Wasserleben hat diese Gruppe von Säugetieren vor rund 50 Millionen Jahren vollzogen. Wale sind eng verwandt mit den Paarhufern, zu denen zum Beispiel Rinder, Schweine und Kamele gehören, aber auch Giraffen, Flusspferde oder Antilopen. Die Bestände vieler Walarten sind durch Umweltverschmutzung, Fischerei und Walfang teilweise deutlich zurückgegangen.

Beispiel wasserlebende Säugetiere: Seehunde

Seehunde gehören zur Gruppe der Robben. Diese wasserlebenden Säugetiere ernähren sich von Fischen, wie Hering, Sardine, Dorsch oder Lachs. Seehunde können ausgezeichnet schwimmen. Sie tauchen bis zu 30 Minuten lang und stoßen in Tiefen von bis zu 200 Metern vor. Normalerweise dauert ihr Tauchgang jedoch nur wenige Minuten.

Während Seehunde im Wasser als Einzelgänger unterwegs sind, versammeln sie sich auf Sandbänken oft zu kleinen Gruppen. Seehunde kommen übrigens auch an der gesamten deutschen Nordseeküste vor. Sie werden 30 bis 35 Jahre alt, wobei die Weibchen in der Regel eine höhere Lebenserwartung als die Männchen haben.